Envoria

Von der CO₂-Bilanz bis zur Klimakompensation: Envoria und Senken schließen den Prozess

28. Jul. 2026

München/Berlin, 28.07.2026 – Emissionen zu vermeiden oder konsequent zu reduzieren, bleibt das wichtigste Ziel jeder Klimastrategie. Doch selbst ambitionierte Unternehmen können heute nicht alle Treibhausgasemissionen vollständig eliminieren. Für diese verbleibenden Emissionen spielen Carbon Credits eine wichtige Rolle, gleichzeitig ist das Vertrauen in den freiwilligen CO2-Markt in den vergangenen Jahren deutlich gesunken. Studien stellen die Klimawirkung vieler Zertifikate infrage, Unternehmen sehen sich zunehmend mit Greenwashing-Vorwürfen konfrontiert, während regulatorische Anforderungen an Transparenz steigen.

Vor diesem Hintergrund gehen Envoria und Senken eine Partnerschaft ein. Ziel ist es, Klimakompensation dort zu integrieren, wo sie hingehört: als letzten Schritt einer ganzheitlichen Dekarbonisierungsstrategie. Unternehmen können hochwertige Carbon Credits künftig direkt innerhalb der Emissionsmanagement-Software von Envoria auswählen, erwerben und dokumentieren – ohne den Wechsel zwischen verschiedenen Tools oder Dienstleistern. 
 

Qualität statt Greenwashing

Der freiwillige Kohlenstoffmarkt ist in den vergangenen Jahren stark gewachsen. Gleichzeitig ist er komplexer geworden. Tausende Klimaschutzprojekte unterscheiden sich erheblich hinsichtlich ihrer Qualität, Zusätzlichkeit und langfristigen Wirkung. Laut einer Studie des Max-Planck-Instituts bestehen 84% der CO2-Zertifikate keine unabhängige Analyse. Für Nachhaltigkeitsverantwortliche bedeutet das einen hohen Prüfungsaufwand und das Risiko, sich für Projekte zu entscheiden, die den eigenen Ansprüchen oder regulatorischen Anforderungen nicht gerecht werden.

Genau hier setzt Senken an. Das Berliner ClimateTech analysiert mehr als 6.200 Klimaschutzprojekte weltweit anhand von über 600 Datenpunkten und nimmt lediglich die besten fünf Prozent in sein Portfolio auf. So erhalten Unternehmen Zugang zu hochwertig geprüften Carbon Credits inklusive der notwendigen Dokumentation für interne Freigaben, Audits und Nachhaltigkeitsberichte.

„Die Diskussion dreht sich längst nicht mehr darum, ob Unternehmen kompensieren, sondern wie sie dies glaubwürdig tun können“, sagt Adrian Wons, Gründer und CEO von Senken. „Gemeinsam mit Envoria machen wir hochwertige Emissionskompensation dort verfügbar, wo Unternehmen ihre Emissionsdaten ohnehin bereits steuern.“
 

Berechnen. Reduzieren. Kompensieren.

Mit dem neuen Kompensations-Feature vervollständigt Envoria sein Emissionsmanagement um den dritten Baustein einer ganzheitlichen Klimastrategie. Unternehmen können ihre Scope-1-, Scope-2- und Scope-3-Emissionen berechnen, Reduktionsmaßnahmen – künftig auch entlang wissenschaftsbasierter Klimaziele (SBTi) – planen und verbleibende Restemissionen anschließend direkt innerhalb der Envoria-Plattform kompensieren.

„Wer Emissionen glaubwürdig managen will, darf nach der Berechnung nicht aufhören. Der wichtigste Schritt ist, Emissionen konsequent zu reduzieren. Doch nicht alle Emissionen lassen sich heute vermeiden. Für diese unvermeidbaren Restemissionen braucht es transparente und hochwertige Lösungen“, sagt Julian Göbel, CSO und Managing Director bei Envoria. “Gemeinsam mit Senken schließen wir genau diese Lücke und machen den gesamten Emissionsmanagementprozess in Envoria abbildbar“, ergänzt Sven Schubert, Gründer und CEO von Envoria.

Denn über die Integration des Kompensationsbereichs können Unternehmen hochwertige Carbon Credits von Senken ab sofort direkt innerhalb von Envoria erwerben. Die Emissionsdaten werden dabei automatisch aus der CO₂-Bilanz übernommen. Projekt- und Zertifikatsdaten fließen nach dem Erwerb automatisch zurück in die Plattform, sodass kompensierte Emissionen, verifizierte Klimaprojekte und Nachweise zentral dokumentiert und jederzeit nachvollziehbar bleiben.
 

Über Envoria

Als Plattform für Reporting, Compliance und Impact vereinfacht Envoria das Nachhaltigkeits-, Finanz- und Risikomanagement für Unternehmen über Branchen und Länder hinweg. Sie ermöglicht die Erfassung, Analyse und Berichterstattung eigener und standardbasierter KPIs, das Management von Risiken, Lieferketten und E, Klimarisikoanalysen und die Erfüllung von ESG- und Finanzstandards.

www.envoria.com/de 
 

Über Senken

Senken hilft Unternehmen bei der Beschaffung audit-fähiger CO2-Zertifikate. Mit seinem Due-Diligence-Framework aus 600 Datenpunkten begleitet Senken Organisationen von der Entwicklung einer Kompensationsstrategie über die Auswahl geeigneter Klimaschutzprojekte bis hin zu belastbaren Nachweisen für CSRD, SBTi und die externe Kommunikation. Große europäische Unternehmen wie die Deutsche Telekom, DZ Bank und Vodafone beschaffen ihre CO2-Zertifikate über Senken.

www.senken.io/de 

Von Kristin Bechtold

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