EmpCo 2026 vs. Greenwashing: Sind Ihre ESG-Daten bereit für die Nachhaltigkeitskommunikation?

Kommt Ihnen das gerade bekannt vor?

Nehmen wir den Klimaneutral-Claim vorsorglich besser runter?

Wir haben hierfür überhaupt kein offiziell anerkanntes Zertifikat.

Was machen wir jetzt mit den tausenden Verpackungen, die noch alte Claims tragen?

Haben wir für diese CO2-Angabe überhaupt belastbare Daten?

Welche Nachhaltigkeitsaussagen sind jetzt überhaupt noch zulässig?

Marketing möchte live gehen, Legal sagt immer noch nein.

Wir müssen dringend unsere gesamte Nachhaltigkeitskommunikation überprüfen.

Welche Daten erwarten Behörden oder Berater jetzt genau?

Das ist ein absolutes Datenchaos. Wer ist hier verantwortlich?

Wenn Ihnen eine oder mehrere dieser Situationen bekannt vorkommen, sind Sie nicht allein.

Viele Unternehmen stehen aktuell vor der Herausforderung, ihre Nachhaltigkeitskommunikation an die neuen Anforderungen der EmpCo-Richtlinie im Kampf gegen Greenwashing anzupassen. Dabei geht es längst nicht nur um einzelne Werbeaussagen, sondern um belastbare Daten, nachvollziehbare Prozesse und eine saubere Dokumentation.

Genau hier setzen Envoria und sein Partnernetzwerk an!

EmpCo verändert mehr als nur Verpackungen

Wer derzeit an EmpCo denkt, denkt oft zuerst an Produktverpackungen. Tatsächlich überprüfen viele Unternehmen aktuell Umweltclaims, entfernen Nachhaltigkeitsaussagen oder passen Verpackungen kurzfristig an. Gleichzeitig werden zahlreiche Marketingmaterialien und Website-Inhalte aktualisiert.

Doch das ist nur die sichtbare Spitze des Eisbergs. Die eigentliche Herausforderung beginnt dort, wo Nachhaltigkeitsaussagen belastbar nachgewiesen werden müssen. Dafür müssen Emissionsdaten, Kennzahlen, Lieferanteninformationen, Strategien und Dokumentationen zusammengeführt werden – häufig aus unterschiedlichen Abteilungen und Systemen.

EmpCo ist deshalb nicht nur ein Marketingthema. 
Es ist ein Daten-, Prozess- und Organisationsthema.

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EmpCo stellt neue Anforderungen an Nachhaltigkeitsaussagen

Künftig reicht eine "grüne" Aussage allein nicht mehr aus. Unternehmen müssen nachvollziehbar darlegen können, worauf sich ihre Umwelt- und Nachhaltigkeitsclaims stützen.

"Unser Produkt ist klimaneutral."

  • Wie wurde das berechnet?

  • Beruht die Aussage auf Emissionsreduktionen oder ausschließlich auf Kompensation?

  • Welche Daten liegen zugrunde?

"Wir erreichen Net Zero bis 2040."

  • Gibt es eine dokumentierte Strategie?

  • Sind konkrete Maßnahmen und Zwischenziele definiert?

  • Kann der Fortschritt nachgewiesen werden?

"Unser Produkt ist nachhaltig."

  • Worauf bezieht sich diese Aussage konkret?

  • Gibt es belastbare Nachweise oder Zertifizierungen?
  • Ist die Aussage für Verbraucher eindeutig und nachvollziehbar?

"Wir haben unsere CO2-Emissionen reduziert."

  • Welche Emissionen wurden betrachtet?

  • Welche Berechnungsmethode wurde verwendet?

  • Sind die Ergebnisse dokumentiert?

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Ab diesem Tag gelten die neuen EmpCo-Regeln in den EU-Mitgliedstaaten.

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Bestehende Kommunikation muss bis zum Stichtag angepasst sein.

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Unzulässige Claims können zu teuren Abmahnungen und Anpassungen führen.

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EmpCo betrifft Websites, Verpackungen, Werbung und weitere B2C-Fälle.

EmpCo: Was Unternehmen kurzfristig tun können

Bis zum Inkrafttreten der EmpCo-Richtlinie am 27. September bleibt vielen Unternehmen nur noch wenig Zeit. Wer seine Nachhaltigkeitskommunikation noch nicht überprüft hat, sollte jetzt die größten Risiken identifizieren und die wichtigsten Maßnahmen priorisieren. 

Alle Umwelt- & Nachhaltigkeitsclaims erfassen

Erstellen Sie einen vollständigen Überblick über alle Umwelt- und Nachhaltigkeitsaussagen – auf Verpackungen, Websites, Produktseiten, Broschüren, Social Media und weiteren Marketingmaterialien.

Risiken bewerten & vorhandene Nachweise prüfen

Bewerten Sie, welche Claims besonders kritisch sind, und prüfen Sie, ob belastbare Nachweise, Daten oder Zertifikate vorliegen. Priorisieren Sie zunächst die Aussagen mit hoher Sichtbarkeit und zugleich dem größten rechtlichen Risiko.

Maßnahmen priorisieren & Kommunikation anpassen

Legen Sie fest, welche Verpackungen, Webseiten, Produktinformationen oder Marketingmaterialien kurzfristig angepasst werden müssen. Beginnen Sie mit den Maßnahmen, die den größten Effekt auf Ihr Risiko haben.

 

Mit unserer EmpCo-Readiness-Checkliste prüfen Sie Schritt für Schritt, wie gut Sie bereits auf die EmpCo-Richtlinie vorbereitet sind. 

EmpCo gemeinsam mit den richtigen Experten angehen

Wo steht Ihr Unternehmen bei der EmpCo? Und welche Maßnahmen haben jetzt Priorität? Viele Partner aus unserem Netzwerk unterstützen Unternehmen bei der Einordnung und Umsetzung der Richtlinie. Finden Sie den passenden Ansprechpartner für Ihre individuelle Situation.

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EmpCo: Was Unternehmen langfristig aufbauen sollten

Die kurzfristige Überprüfung bestehender Claims ist nur der erste Schritt. Langfristig geht es darum, Nachhaltigkeitsinformationen so zu organisieren, dass neue Aussagen jederzeit bei Verdacht auf Greenwashing belastbar belegt werden können.

Nachhaltigkeitsdaten zentral bündeln

Verwalten Sie Emissionen, Kennzahlen, Dokumentationen und weitere ESG-Daten an einem zentralen Ort statt verteilt über Excel-Dateien und Einzellösungen.

Aussagen jederzeit belegen können

Schaffen Sie eine nachvollziehbare Grundlage für Umwelt- und Nachhaltigkeitsclaims – inklusive Berechnungen, Dokumentationen und Nachweisen.

Wiederholbare Prozesse etablieren

Sorgen Sie dafür, dass neue Nachhaltigkeitsaussagen künftig nach einem einheitlichen Prüf- und Freigabeprozess entstehen.

Marketing, Nachhaltigkeit und Compliance verbinden

Schaffen Sie eine gemeinsame Datengrundlage, damit alle Beteiligten mit denselben Informationen arbeiten können.

Fortschritte transparent steuern

Verfolgen Sie Maßnahmen, Kennzahlen und Ziele kontinuierlich und dokumentieren Sie deren Entwicklung nachvollziehbar.

Jederzeit auskunftsfähig sein

Stellen Sie sicher, dass relevante Informationen, Berechnungen und Nachweise schnell verfügbar sind – ohne aufwendige Recherche über verschiedene Abteilungen hinweg.

Wie Envoria Sie bei der EmpCo unterstützen kann

Mit Envoria nutzen Sie genau die Software Module und Features, die Sie für Ihre EmpCo-Anforderungen benötigen. So schaffen Sie eine strukturierte Basis für Ihre Daten, Strategien und Nachweise – und belastbare Nachhaltigkeitsaussagen.

KPI Management

Nachhaltigkeitsaussagen mit belastbaren Kennzahlen untermauern

Erfassen und steuern Sie relevante Nachhaltigkeitskennzahlen zentral und dokumentieren Sie deren Entwicklung nachvollziehbar.

Emissionsmanagement

CO₂-Aussagen auf eine belastbare Datenbasis stellen

Berechnen, dokumentieren und analysieren Sie Emissionen und machen Sie Reduktionsfortschritte transparent nachvollziehbar.

Lieferkettenmanagement

Nachhaltigkeitsinformationen aus der Lieferkette strukturiert erfassen

Bündeln Sie relevante Lieferanteninformationen und schaffen Sie Transparenz über Nachhaltigkeitsdaten und Risiken entlang Ihrer Lieferkette.

Strategiemanagement

Nachhaltigkeitsziele mit einer konkreten Strategie hinterlegen

Überführen Sie langfristige Ziele wie Net Zero in Strategien, Zwischenziele und konkrete Maßnahmen und dokumentieren Sie deren Fortschritt.

Maßnahmenmanagement

Versprechen in nachweisbare Fortschritte übersetzen

Planen und steuern Sie Nachhaltigkeitsmaßnahmen und zeigen Sie nachvollziehbar, welche Aktivitäten zur Erreichung Ihrer Ziele beitragen.

Dokumentation & Nachweise

Belege dort verfügbar machen, wo sie gebraucht werden

Hinterlegen Sie Dokumente und weitere Nachweise strukturiert im Dokumenten-Hub als nachvollziehbare Basis für Ihre Nachhaltigkeitsinformationen.

EmpCo jetzt richtig angehen

Ob Sie Ihre Nachhaltigkeitsdaten langfristig strukturiert aufstellen oder bei der Umsetzung von EmpCo fachliche Unterstützung benötigen: Mit Envoria und unserem starken Partnernetzwerk finden Sie den passenden Weg für Ihre Anforderungen.

Weitere Ressourcen zur EmpCo

Article The Emp Co Directive and its implications for sustainability communication
ARTIKEL

Die EmpCo-Richtlinie und die Folgen für die Nachhaltigkeitskommunikation

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Envoria Emp Co Readiness Checklist
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EmpCo-Readiness Checkliste 2026

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Strategic decision making with ESG data
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FAQs

Die neuen EmpCo-Regelungen sind ab dem 27. September 2026 anzuwenden. Sie betreffen Unternehmen, die gegenüber Verbraucherinnen und Verbrauchern kommunizieren oder verkaufen und dabei Umwelt- oder Nachhaltigkeitsaussagen verwenden. Relevant sind beispielsweise Produktverpackungen, Websites und Onlineshops, Werbung, Social Media oder Vertriebsunterlagen. Auch Marken-, Produkt- oder Firmennamen können im Zusammenhang mit Umweltaussagen relevant sein.

Allgemeine Umweltaussagen wie „nachhaltig“, „umweltfreundlich“ oder „grün“ werden deutlich stärker eingeschränkt und können nur unter bestimmten Voraussetzungen verwendet werden. Besonders relevant sind Klimaneutralitätsclaims: Produktbezogene Aussagen über neutrale, verringerte oder positive Umweltauswirkungen dürfen nicht auf der Kompensation von Treibhausgasemissionen beruhen. Unternehmen sollten deshalb nicht davon ausgehen, dass ein vorhandener Nachweis automatisch jeden Claim zulässig macht.

Nachhaltigkeitssiegel dürfen künftig grundsätzlich nur verwendet werden, wenn sie auf einem Zertifizierungssystem beruhen oder von staatlichen Stellen festgesetzt wurden. Unternehmen sollten daher insbesondere eigene Labels und Nachhaltigkeitssiegel überprüfen und klären, ob sie die neuen Anforderungen erfüllen. Ein Zertifikat allein macht zudem nicht automatisch jede damit verbundene Nachhaltigkeitsaussage zulässig.

Auch Aussagen über zukünftige Umweltleistungen unterliegen strengeren Anforderungen. Zukunftsclaims müssen auf klaren, objektiven, öffentlich zugänglichen und überprüfbaren Verpflichtungen und Zielen basieren und durch einen realistischen Umsetzungsplan gestützt werden; die Fortschritte müssen regelmäßig von einem unabhängigen Dritten überprüft werden. Ein ambitioniertes Klimaziel allein reicht damit nicht aus.

Envoria unterstützt Unternehmen dabei, die Datenbasis hinter ihrer Nachhaltigkeitskommunikation strukturiert aufzubauen und zu verwalten. Je nach Anwendungsfall können beispielsweise Emissionsdaten berechnet und dokumentiert, Nachhaltigkeits-KPIs gesteuert, Strategien und Maßnahmen nachverfolgt oder Dokumente und Nachweise zentral hinterlegt werden.

So lassen sich relevante Informationen langfristig strukturiert verwalten und schneller nachvollziehen, beispielsweise wenn CO₂-Reduktionen, Nachhaltigkeitskennzahlen oder Fortschritte gegenüber langfristigen Klimazielen belegt werden sollen.